AKTUELL!!

Wir haben die vielen gespendeten liebevoll gepackten 1595 Päckchen und
Pakete an vielen Stellen überreichen können. Ein großes Dankeschön an
die Spender! Insbesondere haben die Lebensmittelpakete und
Familienpakete sehr großen Zuspruch erfahren, da etwas zu Essen leider
nicht selbstverständlich ist. Insgesamt haben wir diesmal mehrere Tonnen
transportiert und konnten Karl Hellwig von den Lebensmitteln einiges
zum Verteilen an die bedürftigen Menschen überreichen.

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Spender und Freunde,

tief versunken in den Vorbereitungen für unseren Einsatz der Baubrigade Ende Oktober, wurde ich in den letzten Tagen von mehreren lieben Menschen per Telefon oder E-Mail an Weihnachten erinnert und gefragt, ob es die Päckchenaktion auch dieses Jahr wieder gibt.

Natürlich gibt es sie wieder! Die meisten der Kinder und Familien, die wir beschenken, haben kein Einkommen und keine regelmäßigen Mahlzeiten oder hungern sogar. Umso mehr freut man sich in Siebenbürgen, wartet und fragt schon im Sommer, ob wir zu Weihnachten wieder kommen. Immer wieder beeindruckt vom Selbstlaufstatus unserer seit vielen Jahren erfolgreichen Weihnachtspäckchenaktion und vom Engagement vieler Menschen, die dies so liebevoll unterstützen, möchte ich hiermit noch kurz den Termin und unsere Wünsche und Erfahrungen übermitteln, denn wie jedes Jahr verteilen wir auch dieses Jahr die Päckchen wieder selbst in Rumänien.

Bitte schreiben Sie auf jedes Paket (gut leserlich) Mädchen/Junge oder /und das eventuelle Alter bzw. Familie. Bitte keine Kärtchen, Plüschtiere o.ä. anhängen. Da wir die Pakete bis zu 10 Mal anfassen müssen, ist ein fester Strick, kreuzweise um das Paket, sehr von Vorteil. So können wir sicherstellen, dass jedes Paket bei demjenigen ankommt, für den es gedacht ist. Bitte auch die großen Kinder zwischen 10 und 18 Jahren nicht vergessen, die auch in den Heimen leben! In den Paketen sollten neben Spielzeug auch eine Süßigkeit bzw. haltbare Lebensmittel enthalten sein. Auch ein Duschbad oder Kaffee ist immer ein besonderes Highlight. Es gibt keine zollrechtlichen Begrenzungen, da Rumänien ein EU-Mitglied ist.

Unsere planmäßige Abfahrt soll am 12.12.2015 sein. Daher bitten wir Sie, uns die Pakete bis spätestens 08.12.2015 zur Verfügung zu stellen. Außerdem bitten wir jeden der kann und möchte, mit einem kleinen Obolus die Dieselkosten des LKW, Maut und Vignetten für die lange Fahrt mitzufinanzieren.

Wir danken Ihnen recht herzlich für Ihre Unterstützung!

Michael Krätzig

Vorstandsvorsitzender

 

Liebe Spender, liebe Freunde,

auf Grund der Abberufung unseres Pfarrers in Pirna, Herrn Büchner, im Juli 2014 waren die Vorbereitungen der Päckchenaktion dieses Jahr mit einer gewissen Vorsicht oder auch Angst verbunden, war er doch jedes Jahr immer einer unserer Hauptmotoren. Sicher waren wir uns auch des Tatendranges der Gemeinde und aller anderen Spender bewußt, doch hatten wir auch ein geheimes ehrgeiziges Ziel...es sollten dieses Jahr 1000 werden, 

nur 15 mehr als im letzten Jahr...! Ich bat also kurz vor knapp einen netten Redakteur der Sächsischen Zeitung noch um einen kleinen Artikel, der dann auch erschien. Zwei Wochen vor Abgabeende waren es 12 Päckchen auf der Palette und ich dachte, hm..., wußte aber nichts von den vielen fleißigen Ameisen rund um Pirna, Dresden bis nach Karlsruhe oder ins Ruhrgebiet, die emsig sammelten. Doch plötzlich ging es los. Die Telefone klingelten – Abholtermine. Viele brachten uns die Pakete auch direkt ins Lager. Wir räumten und stapelten abends, Samstag, Sonntag, oft bis nachts. Am Ende waren es 15,5 Paletten und (wir rechneten mehrmals zusammen) 1714 Pakete. Das war ein ungeahnter Rekord! Die Päckchen waren alle so unterschiedlich, das wir nicht feststellen konnten, welches Gewicht die Paletten hatten. Fakt war, der gecharterte Lkw konnte nur 3,2 to laden. Es stellte sich heraus, dass dies genau 9 Paletten waren und der Fahrer wollte kein Päckchen mehr mitnehmen, da das Auto schon offensichtlich herunterhing. Ich überschlug kurz den Platz, den wir noch brauchen würden und entschloss mich noch einen zweiten Transporter anzumelden. 

So fuhren wir mit 7,5t-Lkw und zwei 3,5t-Transportern mit großen

In Ghimbav/Weidenbach hatten wir Verstärkung von einem Jungen Paar, Vicky und Felix bekommen. Sie besuchen auf ihrer Europareise diverse Soziale Projekte in mehreren Ländern - so auch uns.

Sie haben auf Ihrer Webseite auch etwas über uns geschrieben.

Link zur Webseite ->

 

Behindertenprojekt

Im März 2014 wird das Projekt "Menschen möglich machen"
zuende gehen. Bis dahin wird eine Selbsthilfegruppe installiert um Anderen mit Rat und Tat zur Seite stehen zu
können.

Auf diesen Fotos erhalten Klienten innerhalb unseres Projektes „ Menschen möglich machen“ während der Mobilen Beratung Spenden von Lebensmitteln oder Kleidung. Ein großes Danke an dieser Stelle an Familie Becker im Schwarzwald und den dortigen „Mutter Theresa Kreis in Waldbronn“ . Oftmals bedeutet behindert zu sein auch Armut. Natürlich sind diese Geschenke nur kleine Gesten der Hilfe und Zuneigung – aber sie schaffen Freude und Vertrauen. Nachhaltig dagegen ist unsere Selbsthilfegruppe, welche im Entstehen ist. Die beiden Leiter seht ihr mit ihren Frauen auf dem letzten Foto während unseres Kommunikationskurses.

Tina Bing

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

obwohl jetzt Ende Oktober erst der Einsatz der Baubrigade in Siebenbürgen bevorsteht, blicken wir schon freudig auf Dezember und die Weihnachtspäckchenaktion. Wir wollen unsere seit vielen Jahren bestehende Tradition auch 2014 fortsetzen und an arme Familien und Kinder in Rumänien Weihnachtspäckchen verteilen. Durch unsere Projekte vor Ort und viele Besuche in Familien und Kinderheimen, sowie durch Berichte unseres Partnervereins in Rupea, werden wir immer wieder auf katastrophale Zustände und große Armut aufmerksam gemacht, unter denen die Kinder am meisten leiden. Die Freude über die Weihnachtspakete ist daher besonders groß, zeigen wir damit doch auch, dass wir sie nicht vergessen haben.

Natürlich werden wir auch dieses Jahr die Pakete wieder persönlich transportieren und verteilen. Da dies jedes Jahr eine große logistische Herausforderung ist, bitten wir Sie einige Kleinigkeiten zu beachten.
Bitte schreiben Sie auf jedes Paket (gut leserlich) Mädchen/Junge oder mw und das eventuelle Alter bzw. Familie. Bitte keine Kärtchen, Plüschtiere o. ä. anhängen. Da wir die Pakete bis zu 10 Mal anfassen müssen, ist ein fester Strick, kreuzweise um das Paket, sehr von Vorteil. So können wir sicherstellen, dass jedes Paket bei demjenigen ankommt, für den es gedacht ist. Bitte auch die großen Kinder zwischen 10 bis 18 Jahren nicht vergessen, die auch in den Heimen leben!

Die Helios Klinik half unbürokratisch einer rumänischen Patientin. Die Pirnaer Pateneltern sind erleichtert.
Von Gunnar Klehm

es ist ueberstanden der pirnaer michael kraetzig haelt 1357509h

Es ist überstanden: Der Pirnaer Michael Krätzig hält seine rumänische Patentochter im Arm. Die Helios-Klinik machte es möglich, dass eine unaufschiebbare OP in Pirna erfolgen konnte. 
Die Entscheidung, ihre Familie zu vergrößern, haben sich Anja Wilke und Michael Krätzig nicht leicht gemacht. Das ist normal, in diesem Falle aber nicht gewöhnlich. Denn die beiden Pirnaer haben die Verantwortung für ein Mädchen im fernen Rumänien übernommen. Zuerst für ihre schulische, dann für die berufliche Entwicklung. Es ging immer nur bergauf, bis die Gesundheitsprobleme bei Mihaela B. so gravierend wurden, dass eine OP nicht mehr aufzuschieben war. Das sollte problematischer werden, als vieles vorher.

Liebe Spender,

es ist zwar schon ein paar Wochen her als Danilo, der Weihnachtsengel, und ich als Weihnachtsmann in Siebenbürgen viele Kinder- und Familienherzen höher schlagen ließen, doch das was wir bei dieser Abenteuerreise erlebten ist aktueller denn je.

Die riesige Menge von 985 liebevoll eingepackten Paketen und jede Menge Winterschuhe und warme Jacken, stellten uns vor eine logistische Herausforderung, hier und auch in Rumänien. Viele Pakete waren so schwer, dass man nur eins tragen konnte. Zum Transport konnten wir einen halben Lkw chartern und fuhren dann noch mit unserem Sprinter und Anhänger hinterher. Auf Grund von Motorproblemen kamen wir nur langsam voran. Nach erfolgter Reparatur in einer Mercedes Fachwerkstatt in Arad/Rumänien mussten wir für drei Stunden Arbeit 245,00 € zahlen und stellten fest, dass unser Sprinter nun schlechter ging als vorher. So schlichen wir mit unserem 6,6 to Geschoss mit 20 km/h im ersten Gang Rumäniens Berge hoch – glücklicherweise nachts bis in die Morgenstunden.

Wie auch im letzten Jahr, war der gecharterte Lkw durch unsere rumänischen Freunde bereits entladen worden und die Küche im Sonnenhaus bis unter die Decke mit Geschenken gefüllt. Ein schöner Anblick! Sofort begannen wir, die Pakete nach Alter und Geschlecht zu sortieren und zu verladen.

Der Fakt, dass ich fast immer als Weihnachtsmann verkleidet war, steigerte den Spaßfaktor für alle immens und verschaffte mir die Möglichkeit als scheinbar unerkanntes Wesen in viele Menschen und ihr Leben einzutauchen, ohne Scham oder Zurückhaltung.

vom 25.10. bis 02.11.2014

Seit vielen Jahren ist die Fahrt der Baubrigade im Herbst nach Rumänien eine schöne Tradition geworden. Ihr habt die Möglichkeit, Land und Leute sowie deren Kulturen kennenzulernen. Das Hauptaugenmerk liegt aber auf der Unterstützung sozialer Projekte für arme Menschen in der Region Siebenbürgen. Handwerker sind vor Ort seit der Auswanderung der Siebenbürger Sachsen nahezu nicht zu finden. So helfen wir mit dem jährlichen Baueinsatz, dies ein bisschen abzufedern.
Auch dieses Jahr soll die Unterstützung wieder für das „Kinderheim des barmherzigen Samariter“

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Die wichtigste Phase im Projekt ist nun jene, die beiden Elterngruppen zu verselbständigen bzw die Elternleiter soweit zu befähigen, ihre Treffen und Seminare selbst zu organisieren. In dieser „Verselbständigungsphase“ unterstützen meine Kollegin Dana und ich natürlich die Elternleiter – wir haben ausser regionalen Kleintreffen in ihren jeweiligen Dörfern schon einen kommunikationskurs mit ihnen organisiert und sie zu den Seminaren mit den Sozialarbeitern eingeladen. Dies sorgt erstmal für große Aufregung auf beiden Seiten – es ist ungewöhnlich, dass die „Dienstleister“ sich mit den „Empfängern“ in EINEM Seminar befinden; und nicht nur das, sondern sich auch sehr interessiert einander zuwandten!