Am 22.12.2008 war es endlich soweit. Die Autos waren gepackt und wir starteten mit ca. 371 Geschenken an Bord für rumänische Kinder.

Einige Tage zuvor waren bereits Steffi und Holger mit einem Mercedes Sprinter sowie Sabine und Robert mit dem T4 und Anhänger und vielen Spenden Richtung Siebenbürgen aufgebrochen.

Diese ganze Aktion und der Erfolg sind hauptsächlich auf das große Engagement des Pirnaer Pfarrers Norbert Büchner und der Katholischen Gemeinde Pirna zurückzuführen, denn ohne diesen Einsatz und den vieler Helfer wären so viele Geschenke nicht zusammengekommen. Die Gemeinschaft der Spender erstreckte sich von privaten Menschen bis hin zu Schulen, Schulklassen, Betrieben, Kaufhäusern, Gewerbetreibenden, Landratsamt, Arbeitsamt, Kindergärten und vielen mehr.

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Für das Neuropsychiatriekrankenhaus Brasov / Kronstadt in Rumänien Anfang März erfuhr ich von der Stadtmission der Diakonie in Dresden von Inventar, wie Betten und Schränke, die ausgesondert wurden. Schnell nahm ich mit der Leiterin des betreffenden Altenheimes Kontakt auf, denn ich wusste, von den letzten Transporten die 2007 für die Krankenhäuser Fagaras und Rupea stattfanden, dass das neuropsychiatrische Krankenhaus in Kronstadt dringendenbeladen Bedarf hat.  Binnen einer Woche fuhren wir dann mit 2 Lkw und Anhänger das ausgemusterte aber noch gut erhaltene Inventar ab und lagerten es in unserem Lager in Pirna zwischen.

 

Bei unseren Aktivitäten in Dacia lernten wir viele nette Leute kennen und erfuhren so manche Geschichte.

So auch die der Familie Boldizsar mit Ihren bis dahin noch 9 Kindern, die wir alle kennen lernten und die uns irgendwie ans Herz wuchsen. Lenuza, die Mutter, war schon wieder schwanger und sie sollten noch vor dem Winter aus Ihrer Behausung ausziehen …. Aber wohin, es fehlt an allem …. Also suchten wir auf die schnelle private Spender die uns wenigstens den Transport sponsoren und fanden bei einem Pirnaer Schalungsbedarfgroßhändler einen Spender für das Haus. Damit war die Aktion Casa pentru Copi – „Haus der Kinder „ geboren und der Traum von einer vernünftigen menschenwürdigen Unterkunft, die auch den kalten (-30C) und harten rumänischen Winter stand hält, wurde für unsere kleinen Freunde und deren Eltern greifbar.

Im Sommer begann nun unter der Leitung von Michas Fastschwiegervater Günther in akribischer Arbeit