...am 29.01.2015 erschien in der Lokalausgabe Pirna der Sächsischen Zeitung dieser Beitrag über unsere Weihnachtsaktion 2014:

 

SZ 2015.01.30

 


 

Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien

 

Sehr interessanter Artikel der ADZ über das Bildungswesen in Rumänien.

 

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Am 05.10.2008 erfuhr unser Vorsitzender Herr Krätzig, dass in der Uni Leipzig ein VW-Transporter ausgesondert werden sollte. Also setzten wir uns umgehend mit der zuständigen Bearbeiterin Frau Leipnitz in Verbindung und schilderten unser Anliegen. Nach genau einem Monat durften wir das Fahrzeug abholen. Der Wagen wird jetzt bei uns generalüberholt, damit er seinen künftigen Bestimmungen gerecht werden kann.

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Nochmals herzlichen Dank an Frau Leipnitz!

 

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Traian Basescu: Nicht endlos - Sozialhilfeempfänger

Bukarest (ADZ) – Auf einem Seminar über die Situation der Roma in Rumänien wurde unterstrichen, dass es nicht hinnehmbar sei, dass sich die Politiker nur während des Wahlkampfes an diese Ethnie erinnern.
Präsident Traian Basescu, der während seines Wahlkampfes extra „Manele“ bestellt hatte – siehe das Wahlkampflied, das Nicolae Guta und Roxana, die Prinzessin von Siebenbürgen, gesungen hatten –, kann allerdings nicht vorgeworfen werden, dass er sich mit dieser Ethnie nicht beschäftigen würde.
Auf dem Seminar sagte der Staatschef, es gehe nicht an, dass die Roma, wenn sie einmal fünf, sechs Kinder haben, hauptsächlich von der Sozialhilfe leben könnten. Man dürfe diese Art der Existenz nicht endlos hinnehmen. 80 Prozent der Roma leben in schierer Armut.
Die Roma – unter denen es die höchste Rate an Analphabeten gibt – müssten ihre Kinder in die Schule schicken. Dem wird entgegengehalten, mancherorts gebe es Sonderklassen für Romakinder, in denen weder die Lehrer ein Interesse am Unterrichten haben, noch die Schüler ein Interesse am Lernen.
Andererseits besitzen jetzt mehr Roma Personalausweise. Dazu wird bemerkt, dass die Bürgermeister bei den Wahlen deren Stimmen brauchen. Bei der letzten Volkszählung haben sich 535.000 Bürger als Roma erklärt, tatsächlich dürften es 1,5 bis 2 Millionen sein.

(ADZ, 24.02.2010)

Deutsch-Rumänisches Doppelseminar in Stein zum Thema BehinderungZeitung Behind1

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Von Katarina Lange


Michael Krätzig traut seinen Augen kaum. „Das ist ja Wahnsinn“, sagt der Pirnaer, als er den Altar der Katholischen Kirche St. Kunigunde erblickt. Hüfthoch stapeln sich hier dutzende Geschenke, liebevoll verpackt, mit Plüschtieren und Süßigkeiten verziert. Die Kinder in Rumänien werden Augen machen, freut sich Michael Krätzig, der die Geschenkeaktion zusammen mit dem Verein „Europas Kinder“ ins Leben gerufen hat. Der Pirnaer transportiert die vielen gesammelten Gaben am Montag persönlich nach Siebenbürgen in Rumänien. Ziel ist das kleine, etwa 1400 Kilometer entfernte Dorf Dacia. Hier will Krätzig als Weihnachtsmann verkleidet die ärmsten Kinder am Heiligabend mit den Präsenten überraschen.kl 2028141 1„Unter welchen Bedingungen die Familien dort leben müssen, kann man sich kaum vorstellen“, erklärt Krätzig. Warmes Wasser aus der Leitung sei in Rumänien er wahrer Luxus. Vor allem auf dem Land seien die Lebensumstände fast nicht zumutbar. Durch die extrem gestiegenen Lebensmittelpreise müssen zudem viele Kinder hungern. „Einige Produkte sind mittlerweile teurer als bei uns“, sagt der Pirnaer, der sehr dankbar für die große Resonanz ist.
Seit Anfang Dezember wurden die Pakete in der Katholischen Kirche St. Kunigunde in Pirna gesammelt. Nicht nur Christen beteiligten sich daran. Auch viele Kindergärten und Schulen gaben hier ihre bestückten Kartons ab. Am Donnerstag überraschte die Klasse 5b der Pirnaer Pestalozzi-Mittelschule Michael Krätzig mit 45 Geschenken. „Das große Engagement der Eltern und Kinder war erstaunlich und wohltuend“, sagt Schulleiterin Irina Lang. Die Schule wolle damit nicht nur anderen eine Freude machen, sondern auch sich selbst, weil man sich als gute Gemeinschaft erlebt habe.

DE 2013 11 05 Pirnaer Rundschau 1

 

wp2012 1Lachende Kinderaugen

Es hat eine kleine Weile gedauert, alles zu verarbeiten, was Danilo Gutsch und ich in dieser einen Woche vor Weihnachten erlebten, als wir in Siebenbürgen Ihre liebevoll gepackten Weihnachtspakete an arme Kinder und Familien verteilen.

Das Abenteuer begann direkt nach der ungarischen Grenze in Rumänien. Hauptstraßen, die wir von unserer letzten Fahrt Anfang November als sehr gut kannten, hatten sich plötzlich in Löcherpisten verwandelt. 

Von Katarina Lange
Große Überraschung für Kinder in Rumänien: Michael Krätzig aus Pirna hat notleidenden Familien in Dacia in Siebenbürgen Heiligabend eine besondere Freude bereitet. Verkleidet als Weihnachtsmann überreichte er den Kindern fast 400Geschenke, die er zusammen mit dem Verein von Europas Kindern und der katholischen Pfarrei Pirna zuvor in der Kunigundenkirche in Pirna gesammelt hat. KinderSchicksalhafte Begegnungen„ Die Freude der Kinder war grenzenlos“, beschreibt Michael Krätzig, der erst am vergangenen Montag aus Rumänien zurück gekehrt ist. Beim Weihnachtsgottesdienst in der Kirche in Dacia drängten sich beispielsweise etwa 100 Kinder und Jugendliche um den großen Geschenkeberg. Neben Spielsachen, Heften und Stiften sowie warmen Wintersachen standen auch viele Hygieneartikel ganz oben auf der Wunschliste der Kinder. Auch den umliegenden Ortschaften von Dacia hat Michael Krätzig und sein voll gestopfter Transporter einen Weihnachtbesuch abgestattet. „In den Familien haben wir echte Schicksale gesehen, die uns sehr nachdenklich gestimmt haben“, sagt der Pirnaer, der auch schon 2007 aus eigener Initiative nach Rumänien gereist war. Er klopfte unter anderem bei einer jungen Familie an die Tür. „Die 27-jährige Mutter, die aussah, als wäre sie schon Mitte 40, muss sich ganz allein um drei kleine Kinder kümmern“, sagt er. Nicht einmal Schuhe hatten die Kleinen an. Der Familie fehlt das Geld dafür. Michael Krätzig schenkte den Kindern daraufhin nicht nur Weihnachtspakete, sondern auch drei Paar Winterschuhe. „In meinem Transporter hatte ich zufällig einen großen Sack dabei, aus dem sich alle drei Kinder ein neues Paar aussuchen konnten“, erzählt der Pirnaer.Dankeschön an alle Spender. Bei seiner Paketaktion wurden in diesem Jahr insgesamt 371 Geschenke für notleidende Kinder in Rumänien gesammelt. Nicht nur Kindergärten und Schulen beteiligten sich an der Hilfsaktion. Auch das Pirnaer Landratsamt, die Arbeitsagentur, der Lionsclub sowie unzählige Privatpersonen bestückten die Schuhkartons. „Allen Spendern im Namen der Kinder ein herzliches Dankeschön“, sagt Michael Krätzig.
Fast zwei Wochen verbrachte er in Rumänien. Neben den vielen Schicksalen, die Michael Krätzig während dieser Zeit begegnet sind, erlebte der Pirnaer aber auch schöne Momente. Die Silvesternacht verbrachte er zum Beispiel zusammen mit Freunden in Hermannstadt. „Es war der schönste Jahreswechsel seit Langem“, sagt Krätzig. Den Einwohnern wurde bei Temperaturen um minus 15Grad nicht nur ein Feuerwerk geboten, auch Musik stand im Mittelpunkt der Feier. „Neben der Goombay Dance Band trat auch die Saragosa Band auf, die ich noch aus meiner Jugend kenne“, erzählt der Pirnaer, der schon Pläne für das neue Jahr gefasst hat. Die Paketaktion, das steht für Michael Krätzig bereits fest, wird es auch 2009 wieder geben.