Hilfe für Rumänien

Die folgende Situation:

Viele Familien, gerade auf dem Lande, haben fünf und mehr Kinder. Der Vater hat, außer vereinzelten Gelegenheitsverdiensten, keine Arbeit. Die Familien ernähren sich von Gemüse aus dem eigenen Garten und den Erträgen vom Feld, das per Hand bearbeitet werden muss.

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Als Tiere werden oftmals Hühner gehalten, manchmal auch eine Kuh oder ein Schwein. Das Leben der Familien spielt sich in ein oder zwei bis maximal drei kleinen Räumen ab, die nicht alle beheizbar sind. Das gesamte Familieneinkommen besteht meist nur aus einem geringen Kindergeld und gelegentlichen Nebenverdiensten.
Die Lebenshaltungskosten für Ernährung und Heizstoffe sind jedoch genauso hoch wie in Deutschland. Noch schwieriger sieht die Situation bei den älteren Menschen aus. Es gibt keine ausreichende Altersversorgung. Die Rente beträgt oftmals nur 15 € pro Monat, wovon ein allein lebendes Ehepaar seinen Lebensunterhalt bestreiten 

muss. Altersheime gibt es in Rumänien kaum.

Fünf Millionen Menschen leben deutlich unter der Armutsgrenze. In Einzelfällen ist es möglich, durch Lebensmittelpakete sowie Sachspenden und finanzielle Hilfen akute Notlagen zu mildern, aber eine nachhaltige dauerhaft wirksame Hilfe ist damit nicht zu erreichen. Vor allem für die ganz Armen besteht ständig das schwierige Problem, regelmäßig die tägliche Ernährung sicherzustellen.